Datenrettung im Reinraum
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Der erste Schritt bei der Datenrettung im Labor ist immer der Versuch, alles, was physikalisch auf dem beschädigten Datenträger gespeichert ist, auf ein intaktes Speichersystem zu übertragen. Zuallersert werden die Daten eins-zu-eins auf ein neues Speichermedium übertragen, so dass ein physikalisch vollständig identisches Abbild entsteht (Image).
Wenn absehbar ist, dass System- und Strukturanalyse auf dem Weg zu den gesuchten Daten nicht weiterkommen, ist es Zeit für den Reinraum-Ingenieur, seinen weißen Kittel überzustreifen und sich mit Feinmechanik und Fachwissen auf die Spur des Datenbestandes zu machen. Hier ist dann die gute Zusammenarbeit zwischen Analytiker und Mechaniker gefragt, denn von außen betrachtet sind alle Daten gleich. Nur bei der perfekten Suche nach vorgegebenen Mustern in den logisch als relevant erachteten Sektoren lässt sich zielgerichtet vorgehen. Anders ist eine Recherche auf gelöschten und oft stark beschädigten Datenträgern (z. B. Headcrash) mit Datenmengen im Gigabyte-Bereich kaum effizient durchführbar.
Wenn ein Harddisk-System mechanisch so beschädigt ist, dass sich die Platten nicht mehr drehen oder die Schreib-/Leseköpfe defekt sind, dann muss das Gerät in jedem Fall im Reinraum geöffnet werden. In einem solchen herrschen ähnliche Bedingungen wie an den Produktionsstätten der Festplatten. Hier wird dafür gesorgt, dass sich Staubpartikel nicht auf der empfindlichen Plattenoberfläche ablagern können und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit nicht zu Kondenswasser auf dem Material führt. Beides könnte zu weiterem Datenverlust führen. Oft werden beschädigte Systeme komplett demontiert, die einzelnen Platten entnommen und in einem neuen Gehäuse mit neuen Schreib-/Leseköpfen und einer neuen Platine wieder zusammengesetzt.
Danach werden im Labor von den Datenrettungsingenieuren die Strukturen des Dateisystems so wiederhergestellt, dass auf die verlorenen, korrupten oder beschädigten Daten wieder zugegriffen werden kann. Je nach Beschädigung kann ein solcher Lesevorgang durchaus einige Stunden, in Ausnahmefällen auch mehrere Tage, dauern.
Wenn absehbar ist, dass System- und Strukturanalyse auf dem Weg zu den gesuchten Daten nicht weiterkommen, ist es Zeit für den Reinraum-Ingenieur, seinen weißen Kittel überzustreifen und sich mit Feinmechanik und Fachwissen auf die Spur des Datenbestandes zu machen. Hier ist dann die gute Zusammenarbeit zwischen Analytiker und Mechaniker gefragt, denn von außen betrachtet sind alle Daten gleich. Nur bei der perfekten Suche nach vorgegebenen Mustern in den logisch als relevant erachteten Sektoren lässt sich zielgerichtet vorgehen. Anders ist eine Recherche auf gelöschten und oft stark beschädigten Datenträgern (z. B. Headcrash) mit Datenmengen im Gigabyte-Bereich kaum effizient durchführbar.
Wenn ein Harddisk-System mechanisch so beschädigt ist, dass sich die Platten nicht mehr drehen oder die Schreib-/Leseköpfe defekt sind, dann muss das Gerät in jedem Fall im Reinraum geöffnet werden. In einem solchen herrschen ähnliche Bedingungen wie an den Produktionsstätten der Festplatten. Hier wird dafür gesorgt, dass sich Staubpartikel nicht auf der empfindlichen Plattenoberfläche ablagern können und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit nicht zu Kondenswasser auf dem Material führt. Beides könnte zu weiterem Datenverlust führen. Oft werden beschädigte Systeme komplett demontiert, die einzelnen Platten entnommen und in einem neuen Gehäuse mit neuen Schreib-/Leseköpfen und einer neuen Platine wieder zusammengesetzt.
Danach werden im Labor von den Datenrettungsingenieuren die Strukturen des Dateisystems so wiederhergestellt, dass auf die verlorenen, korrupten oder beschädigten Daten wieder zugegriffen werden kann. Je nach Beschädigung kann ein solcher Lesevorgang durchaus einige Stunden, in Ausnahmefällen auch mehrere Tage, dauern.


